Feurige Abrüstungsmaßnahme bei der Telekom!

Rüstung sei ein neues Geschäftsfeld, das die Telekom erschließen wolle, und er sehe darin hohes Wachstumspotenzial“

Was der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Telekom, Tim Höttges, hier als Wachstumspotenzial bezeichnet, bedeutet nichts anderes als: Krieg ist ein lukratives Geschäft und der Konzern will ein Stück vom Kuchen.

Das halbstaatliche Unternehmen steht mit seinen IT-Diensten für Verteidigungs- und Sicherheitsbehörden zwar längst für die Verschränkung zivil-militärischer Technologien. Doch der aktuelle Vorstoß in Richtung Rüstungsmarkt weist eine deutlich neue Dimension auf und damit befindet sich die Telekom in bester Gesellschaft. Denn Schland will kriegstüchtig werden und seine angeschlagene Industrie wird im Zuge dessen auf Rüstung umgepolt. So sollen beispielsweise im VW-Werk Osnabrück und beim Zughersteller Alstom in Görlitz bald Panzer vom Band rollen, und im früheren Pierburg-Werk im Wedding will Rheinmetall ab Juli mit der Produktion der dazugehörigen Artilleriemunition loslegen. Die Telekom plant ihrerseits, gemeinsam mit Rheinmetall ein Drohnenabwehrschild zu entwickeln. Über ihren 2 Milliarden Euro schweren Tech-Fonds beteiligt sich das Unternehmen zudem an dem Defense-Tech-Start-up Quantum Systems, das autonome Kampf- und Überwachungsdrohnen baut.

All dies soll nicht unkommentiert bleiben: Deshalb haben wir den Fuhrpark der Deutschen Telekom in Berlin Alt-Hohenschönhausen in der vergangenen Nacht um sechs Fahrzeuge erleichtert. Sie haben ihre Rechnung ohne uns gemacht. Wir wollen weder unsere Nachbarschaften für ihre Waffenproduktion hergeben noch als Kanonenfutter der Herrschenden an der Front verrecken.

Soligrüße an die Ulm5 und alle anderen Antimilitarist:innen, denen die Bullen in jüngster Zeit auf die Pelle rücken!

Gegen jeden Krieg – Gegen jeden Genozid!

Fuck Wehrpflicht – Fuck Bundeswehr!

Militarisierung und KI-Überwachungsdystopie angreifen!

Und wie immer gilt: Rigaer94 verteidigen!

Ihr habt die Macht, uns gehört die Nacht!

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