Rheinmetall-Chef Armin Papperger wohnt in der Hildegundisallee 27a in Meerbusch. Niemals werden die Menschen in Jemen und Gaza so eine Luxusvilla betreten
Er gehört zu den Deutschen, die Tod und Verderben über die Menschen bringt. Und er kann davon nicht genug bekommen. Der Vorstandsvorsitzende von Rheinmetall Armin Papperger will noch mehr Kriegsgerät bauen und noch mehr Profite machen.
Die Geschichte von Rheinmetall ist von Beginn an mit Krieg durchzogen. Sie ist nicht nur eine Geschichte von Zwangsarbeit im deutschen Faschismus, sie ist auch untrennbar mit der deutschen Aufrüstung und mit Kriegsvorbereitungen vor dem Ersten und dem Zweiten Weltkrieg verbunden. Seit bestehen der Bundesrepublik ist sie auch eine Geschichte der wiederholten illegalen Waffenexporte, zum Beispiel ans Apartheidsregime in Südafrika, an die Militärdiktatur in Argentinien, an Saudi-Arabien und Israel.
Der Rheinmetall-Boss Armin Papperger lässt Panzer, Granaten und anderes Kriegsgerät bauen und betreibt öffentlich Kriegstreiberei. Der Multimillionär profitiert auch persönlich von den Milliarden, die in den Rüstungshaushalt fließen.
Die Politik von Rheinmetall ist heute fest mit der Person Armin Papperger verknüpft. Deshalb ist es richtig, den über Rheinmetall-Waffen an Kriegsverbrechen beteiligten Rüstungskonzernchef in die Öffentlichkeit zu zerren. Wer so viel Menschenleben – beispielsweise im Jemen – auf dem Gewissen hat, mit dem gibt es kein Mitleid, wenn er nachts nicht mehr schlafen kann.
Das Leben anderer Menschen und ihre privaten Rückzugsorte juckt Armin Papperger nicht. Zahlreiche Familien sind durch Rheinmetall-Bomben getötet worden. Deshalb gibt es keinen Grund, die Privatsphäre der öffentlichen Person Armin Papperger zu schützen. Das Unrecht hat Namen und Adresse:
Armin Papperger
Hildegundisallee 27a
40667 Meerbusch
Die Stadt Meerbusch liegt zwischen Krefeld und Düsseldorf. Die Villa Pappergers in der Hildegundisallee 27a ähnelt einer grauen Burg mit Flachdach und großem Garten inklusive Außenpool, der zu Beginn der Corona-Pandemie 2020 errichtet wurde und von der Hildegundisallee durch das Grün im Zaun einsehbar ist. Polizisten und bewaffnete Zivilbeamte bewachen das Haus und sind insbesondere dann sehr präsent, wenn der mächtige Firmenchef zu Hause ist. Er gehört – neben Bundeskanzler Friedrich Merz (leck‘ Eier!) – zu den am besten geschützten Herren der Bundesrepublik Deutschland.
Im Villenviertel ist man stinksauer auf Armin Papperger, erzählt ein Mitarbeiter der Firma JTS Pool Systems aus Langenfeld, weil die unmittelbar Anwohnenden seit der permanenten Überwachung der Hildegundisallee nicht mehr ihre Putzkräfte schwarz beschäftigen können. Die ständige massive Polizeipräsenz nervt die gesamte Nachbarschaft.

