Gedenk-Foto für Carlo Giuliani (ermordet von Bullen am 20.07.2001 in Genua)
Berlin-Friedrichshain 24.07.2026 | Während einer Veranstaltung zu 25 Jahren Anti-G8 Genua im Stadtteilladen Zielona Góra unter dem Motto „Was bleibt vom Gipfelsturm“ wurde mit einem Mob-Foto vor einem Wandplakat des am 20. Juli 2001 in Genua von Bullen ermordeten Genossen Carlo Giuliani gedacht.
Damals protestierten Huntertausende, darunter auch viele aus Berlin, in Genua (Italien) gegen den sog. „G8 Gipfel“ der Herrschenden – von friedlich bis militant, von Sitzblockaden, massenhaften Reclaim the streets bis zum Barrikadenbau und Fensterbruch war alles an Widerstand dabei. Während der Protestaktionen wurde damals der italienische Aktivist Carlo Giuliani von den Bullen durch einen gezielten Schuss ermordet.
Zahlreiche Genoss*innen waren außerdem heftiger Repression und Folter in den Bullenkasernen ausgesetzt.
Bei der Veranstaltung, im Rahmen einer Veranstaltungsreihe in Friedrichshain und Kreuzberg, wo ein Doku der damaligen Ereignisse gezeigt wurde, gab es Diskussionen zur Aktualität der Gipfelproteste und was wir aus den Ereignissen von damals für den Widerstand von heute mitnehmen können.
Carlo vive! Der Kampf geht weiter!



